Unterwegs an Côte d’Azur und Costa Brava, 25.3. - 9.4.2022.

Vorbemerkungen

Bis 2022 hatten sich noch Urlaubstage angesammelt, von denen einige nach Ende März verfallen wären. Ein Grund, in diesem Jahr den Winter vorzeitig mit einer Reise in den Süden zu beenden. Wir hatten Andalusien im Sinn und bereits entsprechend geplant aber es kam anders.

Als der Termin näher rückte, ging just zu Frühlingsanfang der Winter plötzlich und übergangslos in einen Frühsommer über. Im März hatte es Temperaturen deutlich über 20 Grad zu einer Zeit, die in früheren Jahren noch das Schlittenfahren im Schnee erlaubte. Nicht das erste und gewiss nicht das letzte Mal, dass das Wetter auch noch kurzfristing Einfluss auf die Reisepläne nahm, denn während bei uns vorzeitig der Sommer ausbrach, hielt sich in Spanien hartnäckig ein Regentief nach dem anderen.

Zuguterletzt entschieden wir uns für andere Reiseziele und nahmen die Côte d’Azur und Ligurien aufs Korn. Wir wollten ohnehin eine erste Zwischenstation in Lausanne am Genfer See einlegen und bogen eben bei der Weiterfahrt einfach in die andere Richtung ab. Am 25. April 2022 nach dem Frühstück ging die Reise schließlich los.

Frankfurt - Lausanne

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Die Schweizer Autobahngebühr ist gering im Vergleich zu den französischen Mautpreisen und so kam die Route durch das Alpenland ins Spiel. Der Genfer See bietet neben einer malerischen Alpenkulisse in Lausanne zudem Weltläufigkeit mit dem Sitz des Internationalen Olympischen Komitees, einem futuristisch anmutenden Gebäude in direkter Nachbarschaft zum Campingplatz, den wir als erstes besuchten.

Unsere Fahrt begann gemütlich nach dem Frühstück und endete bereits nach gut sechs Stunden planmäßig am Etappenziel. So früh im Jahr ist Nachmittags noch niemand am Empfang, man sucht sich einfach selbst einen Stellplatz aus und meldet sich am Abend an der Rezeption. Der Platz liegt direkt am See, ein ausgedehnter Spaziergang am Seeufer in Richtung der Stadt bei Abendsonne ist genau das Richtige, um sich nach der Fahrt erst einmal die Beine zu vertreten.

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Bild 1. Das Ufer des Genfer Sees in Lausanne

Den Abend verbringen wir auf dem Campingplatz, es soll ja am nächsten Morgen weiter gehen. Vielleicht lässt sich bei einer anderen Reise hier etwas mehr Zeit erübrigen, um die hügelige Altstadt mit mittelalterlichen Gassen voller kleiner Geschäfte und Kathedrale näher kennenzulernen.

(Do Tag 1: Fahrt nach Lausanne)

Lausanne - Les Issambres

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Wieder verlassen wir nach dem Frühstück den Platz gen Süden. Allerdings schickt uns das Navi ersteinmal nach Norden und Osten. Anders als geplant führt unsere Fahrt auf der französischen Seite des Genfer Sees entlang. Eine Sperrung der Autobahn macht der Fahrt auf der Schweizer Seite über Genf einen Strich durch die Rechnung.

'Die andere Seite' ist aber durchaus ein Gewinn. Die Autobahn verläuft über Vevey und Montreux hoch über dem See und eröffnet immer wieder fantastische Ausblicke. Hinter Montreux geht es auf Landstraßen durch kleine und größere Orte, einer schöner als der andere, wiederum mit herrlicher Sicht auf den Genfer See. Nach Evian verläuft die Route dann nicht weiter am Ufer und mehr im Landesinneren um schließlich auf die Autobahn zu kommen.

Zwischen Sainte-Maxime und Frejus liegt im kleinen, feinen Ortsteil Les Issambres unser erster Stopp im Zielgebiet. Wir kannten die Gegend noch von früheren Urlaubsreisen an die Côte d’Azur und hatten uns wegen der schönen Meeresbuchten für diesen Ort entschieden. So früh im Jahr haben nur wenige Campingplätze geöffnet, aber wir fanden direkt am Plage de la Gaillarde einen Platz, der bereits in Betrieb war.

Sonnenschein, Strand, Meer, Wärme, der Winter hatte lange genug gedauert. Jetzt war erst einmal ein weiterer Tag am Strand fällig bevor es von da zu neuen Zielen gehen sollte.

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Bild 2. Brandung und Aussicht vom Plage de la Gaillarde

(Fr Tag 2: Fahrt nach Les Issambres und Ausklang am Strand, Sa Tag 3: Faulenz-Tag am Strand)

Gassin, Ramatuelle

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Die Strandregionen zwischen Saint Raphael, Frejus, Sainte Maxime und Grimaud bis hinter St. Tropez und hinunter nach Le Lavandou sind uns schon wohlbekannt. An diesem Tag sollte es stattdessen nach Ramatuelle mit seinen engen Gäßchen der Altstadt sowie unweit von da nach Gassin gehen. Beide Orte hatten wir noch nicht besucht und können sagen, dass sich die Besuche gelohnt haben. Insbesondere Ramatuelle hat seinen Reiz während im Vergleich der beiden Orte Gassin zwar acuh gut abschneidet, aber im Vergleich würden wir rückblickend Ramatuelle den Vorzug geben.

Für den Ausklang dieser Rundfahrt genießen wir noch einige Zeit die Sonne am Plage de Guerrevielle zwischen Sainte-Maxime und Grimaud, bevor es zurück auf den Campingplatz geht.

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Bild 3. Unterwegs in den schmalen Gässchen von Ramatuelle

(So Tag 4: Ramatuelle und Gassin)

Les Issambres - Menton

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Ein Highlight ist die Fahrt entlang der Küste von Sainte-Maxime über Cannes, Nizza, Antibes, Villefranche, Monaco nach Menton. So viele Sehenswürdigkeiten, dass es für fast ebensoviele Urlaube reichen würde.

Auch hier waren wir bereits während vergangener Reisen, sodass wir es dieses Mal dabei belassen haben, die spektakuläre Fahrt zu geniessen und hin und wieder anzuhalten, um die einzigartigen Aussichten und Ansichten ausgiebig zu bewundern.

Gerade in dieser Region hat sich für das zwanglose und stressfreie Fahren und Anhalten bewährt, dass wir weit vor der Hauptsaison unterwegs waren. Freilich wäre gerade da das Fotografieren in der Öffentlichkeit besonders interessant, wenn wie in der Hauptsaison mehr Menschen unterwegs gewesen wären. Aber für eine zwanglose Urlaubsfahrt war es ansonsten genau das Richtige.

Menton hingegen hatten wir bislang noch nicht kennengelernt, weshalb wir den Ort als weiteres Etappenziel festgelegt hatten. Der Campingplatz dort liegt im Ortsteil St. Michel weit über der Stadt. Die Zufahrt von der Stadt aus ist gar nicht so einfach zu finden und erweist sich auch als geradezu abenteuerliche Strecke eng gewundener Kehren. Vom Stellplatz aus hat man dann auch einen herrlichen Blick aus der Höhe aufs Mittelmeer.

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Bild 4. Stellplatz mit Blick aufs Mittelmeer

Zudem führt ein Fußweg vom Campingplatz direkt hinab in die Stadt, zu Fuß ist man bequem in 15-20 Minuten mitten im Zentrum. Der Rückweg steil bergauf geht freilich etwas länger. Dennoch legen wir einen Extra-Tag für den Besuch der Stadt ein und verwenden für den Hin- und Rückweg besagten Fußweg, schöne Ausblicke weit über Stadt und Meer inklusive.

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Bild 5. Blick auf Menton vom Spazierweg aus

(Mo Tag 5: Fahrt nach Menton, Di Tag 6: Tag in Menton)

Menton - Cap Leucate

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Eigentlich wäre die nächste Etappe von hier aus die Riviera und Ligurien gewesen. Der Plan sah vor, in Etappen bis La Spezia weiter zu fahren und von dort auch in Cinque Terre vorbeizuschauen. Allerdings hat sich die Wetterprognose zunehmend verschlechtert und schließlich für die nächsten Tage deutlich kälteres Wetter mit Sturm und Regen vorhergesagt.

Der Regen setzte bereits am Morgen ein und wir waren wild entschlossen, die Wärme der Sonne nicht so leicht aufzugeben. In diesem Urlaub wollten wir zuallererst der Winterkälte entgehen. So entschieden wir kurzfristig, die Reise in Spanien fortzusetzen und fuhren nicht nach Osten weiter. Es ging direkt auf die Autobahn Richtung Montpellier und weiter zum Cap Leucate.

Entlang der Küste um Montpellier und weiter Richtung Perpignan ziehen sich nahezu endlos lange ausladende Sandstrände. Gut für einen Zwischenstopp bevor es die Küste entlang weiter nach Spanien gehen sollte. Das Cap Leucate liegt kurz vor Perpignan mit einem Campingplatz direkt am Meer, der so früh im Jahr schon geöffnet hat. Das wird unser Platz für die Nacht.

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Bild 6. Blick vom Cap Leucate in Richtung Pyrenäen

Vom Strand aus lässt sich bereits das Ziel des morgigen Tages aus der Ferne sehen, während letzte Schlechtwetterwolken abziehen und der Sonne Platz machen, die uns schon auf der Fahrt begleitete.

(Mi Tag 7: Fahrt nach Cap Leucate)

Cap Leucate - Port de la Selva

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Die schnellste und bequemste Route von Frankreich nach Spanien führt auf der Autobahn über die Pyrenäen. Allerdings verpasst man so einige malerische Küstenorte beiderseits der Grenze und spektakuläre Aussichten von oben aufs Mittelmeer.

Der deutlich abwechslungsreichere Weg ist die gewundene Küstenstraße zwischen Cerbère und Portbou, die auf spanischer Seite weiter führt bis Port de la Selva, unserem nächsten Etappenziel. Die Fahrt auf Nebenstraßen lohnt sich bereits ab Saint Cyprien über Port Vendres, Argèles-sur-Mer und Banyuls-sur-Mer. Wir hatten eigens den Zwischenstopp in Leucate eingelegt um Tags darauf entspannt dieser Route zu folgen.

Das Hafenstädtchen Port de la Selva liegt in einer Meeresbucht mit dem Campingplatz Port de la Valle auf der gegenüberligenden Seite. Dort findet sich ein Stellplatz für uns direkt am Meer mit Blick auf den Ort gegenüber.

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Bild 7. Port de la Selva von der gegenüberligenden Seite der Bucht aus gesehen

Nach unserer Ankunft machen wir am folgenden Tag eine Wanderung rund um die Bucht, um das Stadtbild von Port de la Selva ausgiebig zu erkunden. Wie sich zeigt ist die Tour zu empfehlen, zurück beim Campingplatz geht es dann noch in der anderen Richtung die Bucht entlang. Dort am nördlichen Ende der Bucht befindet sich ein Leuchtturm mit herrlicher Aussicht entlang der Felsenküste.

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Bild 8. der Leuchtturm Far de s’Arenella

Schon auf der Fahrt hierher frischte der Wind auf. Über Nacht wird Sturm daraus so dass wir das Aufstelldach schließen bevor wir loslaufen. Es bleibt auch über Nacht geschlossen und wir nutzen für diese Nacht nur die untere Liegefläche.

(Do Tag 8: Fahrt nach Port de la Selva, Fr Tag 9: Wanderung nach Port de la Selva und zum Leuchtturm)

Port de la Selva - Calella de Palafrugell

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Nach zwei Nächten auf dem Platz Port de la Vall standen schließlich die ersten Strände der Costa Brava auf dem Reiseplan. Erneut nehmen wir eine Gebirgsstraße, die uns vorbei führt am Kloster Sant Pere de Rodes über den Bergrücken oberhalb von Port de la Selva. Die Strecke ist abenteuerlich und führt in steilen Bergwänden über zahllose Spitzkehren immer weiter steil nach oben.

In atemberaubenden Aussichten aus der 'Flugzeugperspektive' auf Meer, Bergflanken und Küstenorte wirken letzere wie Spielzeugstädtchen. Wegen starken Winds verweilen wir nicht für eine Wanderung zum noch höher gelegenen Aussichtspunkt und setzen die Fahrt fort nach Vilajuiga. Von da geht es über Roses die Küste entlang nach L’Estartit.

Unter den dort zahlreichen Campingplätzen hat erst einer geöffnet, der sich bei Ankunft in unvorteilhafter Lage erweist und zudem von außen nicht sonderlich einladend wirkt. Obwohl viele Plätze belegt zu sein scheinen und der Platz also bei Gästen offenbar beliebt ist, entscheiden wir uns für die Weiterfahrt, wo eine Suche in Google Maps einen vielversprechenden Platz als geöffnet zeigt.

Die Fahrt führt durch Toroella und Palafrugell nach Calella de Palafrugell. Ein wunderschöner Küstenort mit einem Campingplatz, der sich terrassenförmig in eine Höhenflanke schmiegt, von wo zahlreiche Stellplätze einen schönen Meerblick eröffnen.

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Bild 9. ein über dem Meer gelegener Stellplatz in Calella de Palafrugell

Zu Fuß ist es vom Platz nicht weit ins kleine Örtchen hinab und der Weg wird mit verwinkelten Gässchen, malerischem Strand sowie einiger schön gelegener Lokale belohnt.

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Bild 10. Calella de Palafrugell

(Sa Tag 10: Fahrt nach L’Estartit und weiter nach Calella de Palafrugell)

Calella de Palafrugell - Matarò

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So schwer es angesichts der schönen Umgebung fiel, machten wir uns am nächsten Tag bereits wieder auf den Weg. Die Absicht, Barcelona zu besuchen stand in greifbarer Nähe und so hieß das Ziel dieses Mal Matarò. Der Ort nahe Barcelona beheimatet einen Campingplatz mit einem Buspendeldienst nach Bercelona. Auf diese Weise muss nicht selbst in die Hektik des Grossstadtverkehrs eingetaucht werden.

Unsere Fahrt führt uns die gesamte Costa Brava entlang über Palamos, Platja d’Aro, Sant Feliu, Tossa, Lloret de Mar nach Blanes. Ab Sant Feliu folgen wir der Küstenstraße bis Tossa, die abermals atemberaubende Blicke eröffnet und ein weiteres Highlight der gesamten Fahrtstrecke darstellt.

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Bild 11. Blick auf Tossa von der Küstenstraße aus gesehen

Hinter Blanes ändert sich das Landschaftsbild und endlos lange Sandstrände erstrecken sich weiter nach Süden entlang der ansonsten eher flachen Landschaft. Je näher wir dem Großraum Barcelona kommen ändert sich das Bild in ein urbanes Gebiet ineinander übergehnder Orte, bis wir schließlich in Matarò und auf dem besagten Campingplatz anlangen.

Den Rest des Tages heißt es ausspannen und vor allen Dingen die Busfahrt nach Barcelona organisieren.

(So Tag 11: Fahrt über Palamos, Platja d’Aro, Sant Feliu, Tossa, Lloret de Mar, Blanes nach Matarò)

Barcelona

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Die Busfahrt von Matarò dauert rund eine Dreiviertelstunde und bringt uns direkt an die Placa de Catalunya mitten in der Stadt.

Von dort ist es u.a. nicht weit in die U-Bahn, wo am Automaten erst einmal ein Tagesticket fällig ist. Sodann fahren wir zunächst zur Basilika Sagrada Familia. Das eindrucksvolle Gebäude ist ja von Bildern bereits wohlbekannt, sieht aber natürlich in echt noch viel eindrucksvoller aus.

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Bild 12. eines der bekanntesten Wahrzeichen Barcelonas: Basilika Sagrada Familia

Wir nehmen erneut die U-Bahn zur Endstation der Linie, die in Richtung Tibidabo fährt. Von da ist es noch ein gehöriger Fußmarsch bergauf, bis wir zum Funicular, der Bergbahn zum Gipfel gelangen. Eine fabelhafte Aussicht auf die Stadt und den Großraum Barcelona erwarten uns.

Zuguterletzt fahren wir zurück mit derselben Line, deren andere Endstation wieder an der Placa de Catalunya liegt. Von hier geht die Pracht- und Flaniermeile La Rambla in Richtung Hafen ab, einem Spaziergang entlang dieses Weges kann man sich nicht entziehen und wir mischen uns unters Volk. Vom Hafen aus zurück im Bogen und Zickzack durch enge Gässchen der Altstadt zurück zum Placa de Catalunya, der zum Abschluss zum Verweilen und Ausruhen lädt.

Bis der Bus kommt ist schließlich unweit der Haltestelle noch Zeit für einen gepflegten Kaffee bevor es zurück auf den Campingplatz nach Matarò geht.

(Mo Tag 12: Barcelona)

Matarò - Platja Can Cristus

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Die für diese Reise eingeplante Zeit neigt sich dem Ende und wir möchten die verbleibenden Tage noch ein wenig das Strandleben genießen. Der Campingplatz Treumal befindet sich an der Platja Can Cristus auf halbem Wege zwischen Platja d’Aro und Palamos und sieht nicht nur vielversprechend aus sondern hält auch, was die Angaben auf der Webseite versprechen. Der Weg zurück von Matarò dorthin ist schnell durchmessen und wir haben so früh im Jahr wieder keine Mühe, einen Stellplatz unmittelbar am Strand zu beziehen.

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Bild 13. wieder ein Stellplatz am Meer

Hier befinden wir uns inmitten eines Gebietes, das die langgestreckten Strandregionen von Platja d’Aro und Palamos in beide Richtungen mit einer Abfolge wunderschöner Felsenbuchten nebst kleiner Badestrände verbindet. Es ist Dienstag, als wir in Treumal eintreffen. Wir beschließen, vier Nächte zu bleiben um dann Samstag in einem Rutsch die Heimfahrt anzutreten.

Mittwoch wandern wir entlang der Felsenküste Richtung Palamos. Der Weg bietet erneut eine spektakuläre Aussicht nach der anderen, während der Weg von einer erhöhten Lage auf den Felsen hinab in die jeweils nächste Bucht führt sowie anschließend wieder aufwärts zur nächsten Erhebung und so weiter. Der Weg führt an die Platja Torre Valentina und nach Sant Antoni de Calonge, wo auch ein größerer Supermarkt so ziemlich alles hat, was man sich denken kann. Dort füllen wir unsere Vorräte für die nächsten Tage und Grillabende auf, bevor es auf den Rückweg geht.

Donnerstag wird zu einem Faulenz-Tag am Strand in der unserem Stellplatz benachbarten Felsenbucht.

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Bild 14. die unserem Stellplatz benachbarte Badebucht

Freitag dann eine weitere Wanderung erneut entlang der Küste, dieses Mal bis nach Platja d’Aro. Der lange und ausladende Sandstrand ist noch fast komplett menschenleer, nur die zahlreichen Strandlokale sind bereits mit Gästen bevölkert. Ein Gang in die Stadt gerät eher trostlos, es sind so gut wie keine Menschen unterwegs und das Stadtbild kennt nur Restaurants und Einkaufsläden. Es fehlt uns nichts, als wir den Rückweg über die Felsenküste antreten und nochmals die zauberhaften Ausblicke nun in die andere Richtung erleben können.

(Di Tag 13: Fahrt nach Treumal, Mi Tag 14: Wanderung an der Felsküste Richtung Palamos, Do Tag 15: Strandtag Treumal, Fr Tag 16: Wanderung an der Felsküste Richtung Platja d’Aro)

Platja Can Cristus - Frankfurt

Am Freitag Nachmittag trafen mit einem Mal viele neue Gäste ein und der gesamte Bereich zum Meer hin füllte sich zusehends fast vollständig. Zuhause hatten die Osterferien begonnen. Wir machten uns inzwischen wieder auf den Heimweg. Nach den üblichen Formalitäten (Abwasser, Tanken, usw.) ging es los, ohne Hetze waren wir um 11 Uhr auf der Piste. Eine zwar lange Fahrt lag vor uns, aber zu unserem Glück kommen wir auf komplett leeren Straßen ziemlich gut voran. Genau um kurz vor Mitternacht Samstag auf Sonntag nach dreizehn Stunden langen wir wieder zuhause an.

(Sa Tag 17: Heimfahrt)

Schlussbemerkungen

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Der Reisebericht wird - mit ein, zwei Ausnahmen - wieder von einigen der gelegentlichen Fotos begleitet, die unterwegs so nebenbei mit dem Handy entstanden. Der Reisebericht und nicht die Bilder soll hier im Vordergrund stehen. Natürlich sind noch mehr Fotografien auf der Reise entstanden. Diese erscheinen nach und nach separat vom Reisebericht auf den Fotoseiten.

Auch auf dieser Reise gab es wieder viel zu sehen und erleben. Der Reisebericht hilft, Abfolge und Erlebnisse zu erinnern und ist zugleich Empfehlung für andere Fahrten. Viele der besuchten Orte und befahrenen Routen haben sich als sehr empfehlenswert erwiesen und wir sind glücklich, sie in dieser Form erlebt zu haben.

So früh im Jahr unterwegs zu sein brachte auch etwas unbeständigeres Wetter und vor allem noch deutlich kältere Nächte mit sich, daran konnte auch die Fahrt in den Süden nicht viel ändern. Ob die Zeit Mitte bis Ende April geeigneter für einen Saisonstart ist wird die Zukunft zeigen, das Wetter ist ja ein über das andere Jahr auch alles andere als identisch.

Nach zahlreichen teils ungeplanten Wendungen zeigten sich jedenfalls dieses Mal die Vorteile der Flexibilität, die das Reisen mit dem Camper mit sich bringt und wir sehen zuversichtlich den nächsten Fahrten entgegen.